
für ihr unternehmen
Energiemanagement für Ihr Unternehmen: Erzeugung, Verbrauch und Strompreis in einem System
Ein Energiemanagementsystem (EMS) von es power verbindet Photovoltaik, Speicher, Ladepunkte und Ihre Verbraucher, stellt Erzeugung und Verbrauch gegenüber, überwacht Lastspitzen und steuert Ihre Anlagen. Geplant, installiert und betreut von unseren eigenen Elektrofachkräften in Cham.
leistungen
Was ein EMS für Ihren Betrieb leistet
- Erzeuger und Verbraucher gegenübergelegt: Sie sehen, wie viel Strom Ihre Anlagen erzeugen und wie viel Ihr Betrieb gleichzeitig verbraucht, in Echtzeit und im Verlauf.
- Stromspitzen überwachen: Lastspitzen werden erkannt und gemeldet. Mit Speicher und Steuerung lassen sie sich abfangen, damit der Leistungspreis sinkt.
- Signale an Industrieverbraucher: Das EMS gibt Schaltsignale an Verbraucher, zum Beispiel an Maschinen, Kälte, Heizstäbe oder Ladepunkte, damit sie laufen, wenn Strom günstig oder selbst erzeugt ist.
- Eigenverbrauch erhöhen: Der eigene Solarstrom wird zuerst im Betrieb genutzt, Speicher und Verbraucher werden danach geführt. Überschusssteuerung für Heizstab, Wärmepumpe und Ladepunkte.
- Fernüberwachung und Fernkonfiguration: Das Portal zeigt Energiefluss und Eigenverbrauch, Einstellungen lassen sich aus der Ferne anpassen. Auch Anlagen anderer Hersteller lassen sich einbinden.
- Netzbetreiber-Vorgaben: EZA-Regler-Funktion nach VDE-AR-N 4110 und Fernwirkanbindung, siehe Gewerbe und Industrie.
- Wirkleistungsbegrenzung und Direktvermarktung: Anbindung an Netzbetreiber-Vorgaben und Direktvermarkter.
- Anlagenüberwachung: Störungen werden erkannt, bevor sie Ertrag kosten, mit Service und Wartung aus einer Hand.
stromeinkauf
Strompreise und Stromeinkauf einbinden
Mit dem EMS managen wir auch den Stromeinkauf: Der Day-Ahead-Markt wird abgebildet, und Ihre Verbraucher und Speicher richten sich nach den Preisen des Folgetags aus. Ob und wie stark sich das lohnt, hängt von Verbrauchsprofil, Stromliefervertrag und Anlagen ab. Wir rechnen es vorab mit Ihren echten Verbrauchsdaten durch, zusammen mit Photovoltaik und Gewerbespeicher.
stand: oktober 2026
Netzentgelte ab 2029 (AgNes): Warum ein EMS wichtiger wird
Die Bundesnetzagentur will die Netzentgelte mit dem Verfahren AgNes (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom) neu ordnen. Das bisherige System läuft Ende 2028 aus, die neue Systematik soll ab 2029 gelten. Nach dem Festlegungsentwurf vom August 2026 (die endgültige Festlegung steht noch aus, Änderungen sind möglich) deutet sich Folgendes an:
- Entnahme (Verbrauch): Für Betriebe mit mehr als 100.000 kWh Jahresverbrauch soll eine jährlich bestellte Netzkapazität mit Kapazitätspreis die bisherige Jahreshöchstleistung ersetzen. Strom oberhalb der bestellten Kapazität soll deutlich teurer werden. Lastspitzen kosten damit mehr, und die Höhe der bestellten Kapazität wird zur Planungsfrage.
- Einspeisung: Erzeugungsanlagen über 30 kW sollen erstmals ein Entgelt auf die vereinbarte Einspeisekapazität zahlen. Für bestehende Anlagen sind Übergangs- und Vertrauensschutzregeln vorgesehen.
- Speicher: Netzgekoppelte Speicher sollen ein Kapazitätsentgelt auf die vereinbarte Netzkapazität zahlen. Speicher an einer PV-Anlage oder einem Verbraucher folgen deren Regeln.
- Industrie: Die Bandlastregelung soll für bestehende Fälle bis Ende 2031 weiterlaufen. Für ein neues Sondernetzentgelt ist ein eigenes Verfahren im Jahr 2027 geplant.
- Zeitabhängige Entgelte: Für Verbraucher sind vorerst keine vorgesehen, für Speicher und Einspeiser frühestens in den 2030er-Jahren.
Was das für Ihren Betrieb bedeutet: Wer seine Lastspitzen kennt und steuern kann, kann die Netzkapazität passend bestellen und Mehrkosten vermeiden. Ein EMS legt Erzeugung, Verbrauch und Lastgang nebeneinander, überwacht Spitzen, schaltet Verbraucher und Speicher und richtet den Strombezug nach den Preisen aus. Wir erklären Ihnen, was die Regeln für Ihren Betrieb bedeuten könnten, und rechnen es mit Ihren Verbrauchsdaten durch. Das ist keine Rechts- oder Steuerberatung, den Stand der Regeln prüfen wir vor jedem Projekt neu.
Quellen: Bundesnetzagentur, AgNes und Bundesnetzagentur, Festlegungsverfahren. Stand Oktober 2026.
aus der praxis
Energiemanagement bei Broll und Edeka
Bei Broll in Obertraubling (750 kWp) und bei Edeka in Cham (130 kWp) haben wir Energiemanagement für Direktvermarktung und Wirkleistungsbegrenzung installiert.
unabhängig
Das passende EMS für Ihren Betrieb
Wir setzen das Energiemanagementsystem ein, das zu Ihrem Betrieb passt, und richten uns dabei nach Ihren Wünschen und Ihrer Anlage. Bestehende Systeme binden wir ein.
so gehen wir vor
Vom Lastgang zum laufenden System
Bestandsaufnahme
Wir erfassen Erzeuger, Verbraucher, Zähler und Lastgang.
Konzept
Wir legen fest, was gesteuert wird und welche Ziele gelten: Eigenverbrauch, Lastspitzen, Preise.
Installation und Inbetriebnahme
Durch unsere eigenen Elektrofachkräfte, auch Anbindung an Netzbetreiber und Direktvermarkter.
Betreuung
Service, Fernüberwachung und Anpassung, auch bei Anlagen, die wir nicht gebaut haben.
kontakt
Wie dürfen wir Sie erreichen?
Mit Anlagengröße, Standort und Jahresverbrauch können wir Ihre Anfrage gleich einordnen. Telefon 09971 88996-0, E-Mail info@es-power.de.
häufige fragen
Fragen zum Energiemanagement
Was ist ein Energiemanagementsystem (EMS)?
Ein System, das Erzeugung, Speicher und Verbrauch eines Betriebs erfasst, gegenüberstellt und steuert.
Für wen lohnt sich ein EMS?
Für Betriebe mit hohem Stromverbrauch, eigener Photovoltaik, Speicher oder Lastspitzen. Wir rechnen es mit Ihren Verbrauchsdaten vor.
Kann das EMS Lastspitzen reduzieren?
Es überwacht Lastspitzen und kann Verbraucher und Speicher so führen, dass sie sinken. Das Ergebnis hängt vom Betrieb ab und ist nicht allgemein übertragbar.
Kann ich Strompreise des Day-Ahead-Marktes nutzen?
Ja, das EMS bildet den Day-Ahead-Markt ab, sodass Verbraucher und Speicher sich danach ausrichten können.
Wie hilft ein EMS beim Stromeinkauf?
Es bildet die Preise des Day-Ahead-Marktes ab, zeigt Ihren Verbrauch gegen Ihre Erzeugung und gibt Signale an Verbraucher und Speicher, damit sie laufen, wenn Strom günstig oder selbst erzeugt ist. Die Ersparnis hängt von Ihrem Betrieb und Ihrem Stromliefervertrag ab und ist nicht allgemein übertragbar.
Wie senkt ein EMS Lastspitzen?
Es erfasst die Last laufend, erkennt Spitzen früh und schaltet steuerbare Verbraucher oder den Speicher zu, bevor die Spitze entsteht. So lässt sich der Leistungspreis senken, und die Netzkapazität kann passend gewählt werden.
Was ist AgNes und betrifft es mich?
AgNes ist die geplante Neuordnung der Netzentgelte durch die Bundesnetzagentur ab 2029. Gewerbe und Industrie mit hoher Last, Erzeugungsanlagen über 30 kW und Speicher können betroffen sein. Der Entwurf kann sich noch ändern. Wir ordnen ein, was es für Ihren Betrieb heißen kann.
Muss ich wegen AgNes jetzt handeln?
Nicht übereilt. Sinnvoll ist, den Lastgang zu messen und auszuwerten, damit Sie die Folgen ab 2029 kennen. Ein EMS liefert diese Daten schon heute.
Gibt es Vertrauensschutz für bestehende Anlagen?
Nach dem Entwurf sind für bestehende Anlagen Übergangs- und Vertrauensschutzregeln vorgesehen. Die endgültigen Regeln stehen noch nicht fest.
Wie steuere ich meinen Energieverbrauch nach der neuen Systematik?
Mit Lastgangmessung, Spitzenüberwachung, Lastverschiebung und gegebenenfalls Speicher. Wir legen das gemeinsam mit Ihnen anhand Ihrer Verbrauchsdaten aus.
Muss ich meine Anlage direkt vermarkten?
Nach aktuellem EEG sind Anlagen ab 100 kWp zur Direktvermarktung verpflichtet, kleinere Anlagen können freiwillig teilnehmen. Wir binden Ihre Anlage technisch an den Direktvermarkter an (EMS, Router, Zertifikat des Direktvermarkters). Die meisten großen Direktvermarkter in Deutschland sind kompatibel, ein Wechsel des Vermarkters ist möglich. Einzelheiten hängen vom gewählten EMS ab.
Wie werden Heizstab, Wärmepumpe und Wallbox gesteuert?
Nach verfügbarem Überschuss, stufenweise zu- und abgeschaltet, mit eigenen Ein- und Ausschaltkriterien je Verbraucher.
Erfüllt das EMS die Anforderungen des Netzbetreibers?
Je nach EMS mit Rundsteuerempfänger-Funktion, Anlagenregelung nach VDE-AR-N 4110 und direkter Anbindung an die Fernwirktechnik des Netzbetreibers über die üblichen Protokolle (z. B. IEC 101/104). Was Ihr Netzbetreiber verlangt, klären wir vorab.
Welche Wechselrichter lassen sich einbinden?
Viele gängige Hersteller. Die Kompatibilität prüfen wir vor dem Angebot, auch für Fremdanlagen. Für Drittsysteme gibt es offene Schnittstellen (z. B. Modbus TCP).
Ist das EMS für jede Anlagengröße geeignet?
Es gibt Geräte für kleine bis große Anlagen. Welches passt, hängt von Leistung, Direktvermarktung und Netzbetreiber-Vorgaben ab. Überschreitet die Anschlussleistung die Messgrenzen eines Geräts, wählen wir ein größeres. Das legen wir bei der Planung fest.
Welches EMS setzen Sie ein?
Das, was zu Ihrem Betrieb passt. Wir richten uns nach Ihren Wünschen und Ihrer Anlage und binden auch bestehende Systeme ein.
Binden Sie bestehende Anlagen ein?
Ja, auch Anlagen und Zähler, die wir nicht gebaut haben.
Können Sie ein EMS mit Direktvermarkter anbinden?
Ja, wir binden Ihre Anlage technisch an Ihren Direktvermarkter an.
In welchem Gebiet sind Sie tätig?
Cham und ca. 150 km Umkreis, größere Projekte auf Anfrage weiter weg.